Gesundheit am Arbeitsplatz:
Was Du als Arbeitgeber tun solltest
Wusstest Du, dass sich im Jahr 2022 durchschnittlich 6 % aller Beschäftigten in Deutschland für rund 15 Arbeitstage krankgemeldet haben? Diese Zahl stammt vom Bundesamt und zeigt: Krankheitsbedingte Ausfälle sind keine Seltenheit – und sie betreffen nicht nur die erkrankten Personen selbst, sondern auch das gesamte Team und natürlich Dich als Arbeitgeber.
Umso wichtiger ist es, dass Du aktiv etwas für die Gesundheit Deiner Mitarbeitenden tust. Das geht zum einen durch gesetzlich vorgeschriebene Maßnahmen – aber auch durch freiwillige Angebote, die langfristig das Wohlbefinden am Arbeitsplatz fördern. In diesem Artikel erfährst Du, was Du gesetzlich tun musst und was Du zusätzlich tun kannst, um Dein Team gesund und motiviert zu halten.
Gesetzliche Gesundheitsmaßnahmen: Deine Pflicht als Arbeitgeber
Als Arbeitgeber bist Du verpflichtet, alle Vorgaben einzuhalten, die im Arbeitsschutzgesetz festgelegt sind. Dazu gehört zum Beispiel, dass Du regelmäßig überprüfst, ob alle Maßnahmen zur Sicherstellung der Gesundheit Deiner Mitarbeitenden auch wirklich umgesetzt werden.
Ein weiterer wichtiger Punkt: das betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM). Das greift, wenn Mitarbeitende länger krank waren und unterstützt sie beim Wiedereinstieg in den Job. Was genau dahintersteckt, schauen wir uns in einem der nächsten Blogartikel genauer an.
Freiwillige Gesundheitsförderung: So kannst Du noch mehr bewirken
Neben den gesetzlichen Pflichten hast Du auch jede Menge Möglichkeiten, freiwillig zur Gesundheit Deines Teams beizutragen – und damit das Betriebsklima und die Motivation zu stärken.
Ein gutes Beispiel: Ergonomie am Arbeitsplatz. Achte darauf, dass Schreibtische, Stühle und Bildschirme ergonomisch gestaltet sind – das beugt Rückenschmerzen und Verspannungen vor und zeigt Deinen Mitarbeitenden, dass Dir ihre Gesundheit wichtig ist.
Auch Stressmanagement und Burnout-Prävention sind Themen, bei denen Du aktiv unterstützen kannst. Wie? Zum Beispiel durch:
- Eine offene, wertschätzende Unternehmenskultur
- Klare Strukturen und Zeitmanagement
- Angebote wie Achtsamkeitstrainings oder Gesundheits-Workshops
Diese freiwilligen Leistungen sind nicht nur ein Pluspunkt für Dein Employer Branding, sondern zahlen sich langfristig aus – durch weniger Krankheitsausfälle und zufriedenere Mitarbeitende.
Gesundheit am Arbeitsplatz beginnt bei den gesetzlichen Grundlagen – aber sie hört dort nicht auf. Wenn Du darüber hinaus noch freiwillige Angebote schaffst, trägst Du aktiv zu einem gesunden, produktiven Arbeitsumfeld bei. Und das lohnt sich – für Dein Team und für Dein Unternehmen.
Quellen:
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird bei Personenbezeichnungen und personenbezogenen Hauptwörtern in diesem Text die männliche Form verwendet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung grundsätzlich für alle Geschlechter.
https://gesund.bund.de/gesundheit-am-arbeitsplatz-chancen-und-pflichten#einleitung